Rückblick auf:
Freitag, 7. Mai, 20.00 Uhr, Kreuzkirche, Henriettenstraße 36, Chemnitz
Kammerorchester Netzwerk II
Stephan Katte, Hirtenhorn
Niksa Bareza, musikalische Leitung
TUYA Klangwerk - "soloists in residence":
Mathis Stendike, Alphorn und Percussion
Petr Krupa, Viola
Leopold Mozart, Sinfonie D-Dur D 17
Presto assai / Andante staccato / Presto
Leopold Mozart, Sinfonia pastorella in G-Dur für Hirtenhorn und Streicher
Allegro moderato /
Andante /
Presto
Wolfgang Amadé Mozart, Divertimento D-Dur KV 251
Allegro molto / Menuetto / Andantino / Menuetto: Tema con Variazioni / Rondeau: Allegro assai / Marcia alla francese
Weitere Informationen zu den Komponisten und Werken
Mit festlichem Glanz eröffnet das eigens für diesen Anlaß aus Musikern aus sächsischen Spitzenorchestern zusammengestellte Netzwerkorchester II das Sächsische Mozartfest 2010. Für die musikalische Leitung des Konzertes konnte der in aller Welt als Gastdirigent hochgeschätzte ehemalige Chemnitzer Generalmusikdirektor Niksa Bareza gewonnen werden, dem für seine herausragenden Verdienste um die Pflege des Mozartschen Werkes, seine musikalische Meisterschaft, sein musikalisches Wirken für Chemnitz und seine internationale Anerkennung im Verlauf des Eröffnungskonzertes der Mozartpreis der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V. 2010 verliehen wird.
Zum Auftakt des Sächsischen Mozartfestes erklingen Werke von Leopold und Wolfgang Amadé Mozart. Das Jahr 1756 ist als Geburtsjahr von Wolfgang Amadé Mozart der zeitliche Ausgangspunkt einer einzigartigen musikalischen Entwicklung, die wie kaum eine andere über mehr als zwei Jahrhunderte hinweg für höchste Qualität in der Musik wie auch als Synonym für „Klassik“ in ihrer weitesten Begriffsverwendung schlechthin steht.
Stark geprägt und geführt vom pädagogischen und organisatorischen Geschick seines Vaters Stilbildend wirkte Wolfgang Amadé Mozart für seine Zeit und weit darüber hinaus und eignete doch seinem Personalstil unentwegt lernend die Einflüsse seiner Zeit an. Die Entfaltung seiner Musikalität und seines Genies verdankte er nicht zuletzt seinem Vater Leopold, dessen pädagogisches und organisatorisches Geschick ihn stark geprägt und geführt hat. Vater und Sohn verbindet auch ihre Lust am Spiel und am Experimentieren mit seltenen oder neuen Instrumenten, wie sie die Sinfonia pastorella verkörpert: Diese wird mit dem Hirtenhorn, auch Hirtenschalmei genannt, aufgeführt, das aufgrund seiner Seltenheit oft durch das Alphorn ersetzt wird. Das ursprüngliche Hirtenhorn ist der Vorgänger des Alphorns und halb so lang wie sein Nachfolger. Der wesentliche Unterschied liegt vor allem im Tonumfang: Während das Alphorn über alle Töne einer Tonleiter verfügt, lassen sich auf dem Hirtenhorn ausschließlich Dreiklänge spielen.. Diese Dreiklangsmotivik prägt daher die Hirtenmusik aller europäischen Völker. In der Regel von den Hirten selbst angefertigt und mit einem Trompetenmundstück angeblasen, trägt das hölzerne Hirtenhorn in jedem Land einen anderen Namen: die Norweger nennen es Lur, die Finnen Tuohitorvi, die Russen Roshok, die Slowaken Trúba usw.
Auf dem Podium werden sich Musiker aus sächsischen Spitzenorchestern zum Netzwerkorchester II formieren und Historisches, Traditionelles, Volkstümliches und Experimentelles in Spannung zueinander setzen. Klassische Musizierpraxis aufgreifend und klassisch eingerahmt wird TUYA Klangwerk mit Mathis Stendike und Petr Krupa improvisieren und damit spielerischen Geist an das Publikum weitergeben. Lassen Sie sich gefangen nehmen von der Fülle und dem Reichtum, aber auch von der stets neuen Faszination der Musik einer scheinbar fernen Zeit und genießen Sie einen herausragenden Abend mit exzellenten Künstlern in der als Konzertkirche prädestinierten Chemnitzer Kreuzkirche.
Weitere Informationen zu TUYA Klangwerk erhalten Sie unter:
www.papageno-chemnitz.de und unter www.myspace.com/tuyaklangwerk.
Der Benefizgedanke:
Festliches im Feiern mit guter Tat zu vereinen, wollen wir durch unseren Spendenaufruf anlässlich des 20-jährigen Bestehens der AWO in Chemnitz und in Sachsen umsetzen. So wird auch hier ein aktiver Austausch zwischen Künstlern, Veranstaltern und Publikum im gegenseitigen Geben und Empfangen möglich.
Unterstützen Sie bitte mit Ihrer Spende unser Engagement anlässlich des Eröffnungs- und Festkonzertes zu Gunsten des Projektes "Sozialpädagogische Familienhilfe" der AWO Chemnitz und dem Projekt "100Mozartkinder" unseres Vereins. Die Spendenerlöse kommen hälftig beiden Projekten zu Gute. Überweisen Sie Ihre Spende auf das Konto 3 510 004 000 bei der Sparkasse Chemnitz BLZ 870 50 000, Zahlungsgrund: AWO-Benefizkonzert SPFH.
Veranstalter:
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der AWO Chemnitz und der St.-Pauli-Kreuz-Kirchgemeinde Chemnitz
Wir danken für die freundliche Unterstützung:
Elisabeth & Bernhard Weik-Stiftung Langenfeld/Rheinland
Die Veranstaltung wird präsentiert durch die Freie Presse.
Eine Veranstaltung im Rahmen des Sächsischen Mozartfestes gefördert durch eine Konzeptförderung der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.
Das Konzert wurde aufgezeichnet von MDR Figaro und am 9.Mai, 19.30 Uhr ausgestrahlt.
Mehr Informationen zum Eröffnungskonzert des Sächsischen Mozartfestes 2010 als PDF hier.