
Elin Kolev ist zwölf Jahre alt, hat schulterlange Haare und besucht das Zwickauer Clara-Wieck-Gymnasium. Soweit ist er kein außergewöhnlicher Junge. Wäre da nicht seine besondere Begabung zum Geigespielen - und das kann er wie kaum ein anderer in seinem Alter. Sein Können wurde bereits erkannt und ausgezeichnet. So öffnete ihm der Titel "Bestes junges Talent" beim "XVII. Grand Prix" der Ibla-Stiftung die Tür für einen Soloauftritt in der New Yorker Carnegie Hall, einer der bekanntesten Veranstaltungsorte für klassische Musik in den Vereinigten Staaten von Amerika.
Das Talent des netten Jungen von nebenan haben auch der Energieversorger Erdgas Südsachsen und die Sächsische Mozart-Gesellschaft e.V. erkannt. Elin zählt zu den Mozartkindern, die im Rahmen der Initiative "100Mozartkinder" der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V. umfassend in ihrer künstlerischen Entwicklung gefördert werden. Gerhard Flederer, Geschäftsführer der Erdgas Südsachsen erläutert: "Vor einiger Zeit haben wir von dem außergewöhnlichen Talent aus Zwickau gehört. Uns sind sofort Parallelen zwischen Elin und unserem Unternehmen aufgefallen: Er lebt in Zwickau - wir sind in Südsachsen zu Hause. Elin fördert durch seine Musik die Kultur in der Region - wir unterstützen die Jugend, die Kultur und den Sport in Südsachsen. Dies Parallelen bilden das Herzstück für eine erfolgreiche Patenschaft."
Im Mai 2009 hat der mehr als 150.000 Kunden mit Erdgas, Strom und Wärme beliefernde regionale Versorge eine Patenschaft an dem Mozartkind mit Berufswunsch Geigensolist übernommen. Das Engagement fördert die besondere Begabung von Elin Kolev. "Die Unterstützung der Unternehmen ermöglicht erst Auftritte wie den in New York. Durch die Patenschaft begleiten Erdgas Südsachsen und die Sächsische Mozart-Gesellschaft e.V. das Ausnahmetalent Elin Kolev auf seinem musikalischen Werdegang. Damit fördern wir gemeinsam die Kultur in unserer Region und die Begeisterung für klassische Musik", so Volkmar Frotscher von der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V.
Elin Kolev spielt seit sieben Jahren Geige. Seine Eltern sind beide Musiker und haben ihn auf den musikalischen Weg gebracht. Die Frage nach seinen musikalischen Vorbildern beantwortet der Zwölfjährige wie ein Erwachsener: "Jeder Mensch hat eine ganz eigene Persönlichkeit, die sich auch in seiner Musik widerspiegelt. Ein einziges Vorbild kann ich daher nicht nennen."
Elin wohnt in einem Mehrfamilienhaus in Zwickau. Die Mieter über ihm sind vor kurzer Zeit ausgezogen. Die Frage, ob das an den mindestens drei Übungsstunden am Tag lag, beantwortet er souverän mit einem Lächeln.
Gerhard Flederer freut sich über die Unterstützung des Geigensolisten und betont: "Die Patenschaft mit Elin gibt unserem kulturellen Engagement in Südsachsen ein Gesicht. Wir wünschen ihm für seinen musikalischen Weg alles Gute und werden ihn auch weiterhin begleiten."
Quelle: TOP Magazin Chemnitz Südwestsachsen - Ausgabe 2 - Sommer 2009