Sächsisches Mozartfest 2009 - "Netzwerk I" - MOZART 2009

Sächsisches Mozartfest 2009

Internationale Spitzenmusiker krönten sächsisches Klassik-Festival
Rund 22.000 Besucher, 47 Veranstaltungen in zwei Wochen, Netzwerk aus circa 800 Künstlern

Ein Konzert der Spitzenklasse mit international herausragenden Künstlern wie der Solistin Sharon Kam (Klarinette), der Kremerata Baltica und Heinrich Schiff (Leitung) krönte am Sonntag, den 24. Mai 2009, das Sächsische Mozartfest 2009. Im virtuosen Zusammenspiel ließen sie in der Kreuzkirche Chemnitz Werke von Haydn, Schönberg und Mozart erklingen.

Franz Streuber, Vorstand der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e. V., resümiert: „Wir sind mit allen Veranstaltungen sehr zufrieden. Unser Konzept ‚Erfüllung durch Musik’ geht auf: Das Publikum ist begeistert, die Konzertsäle gut ausgelastet und die Medienresonanz toll.“

47 Konzerte, Lesungen, Opern, Performances und ein Meisterkurs mit der Violinistin Midori Seiler, fanden unter dem Motto „Netzwerk Mozart I“ statt. Den jährlich vergebenen Sächsischen Mozartpreis erhielt die Prager Musikwissenschaftlerin Milada Jonášová für ihre länderübergreifende, Tschechien und Sachsen, Prag und Dresden vernetzende wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der Mozartforschung.

Rund 22.000 Besucher genossen das exquisite Musikfest. „Das vielschichtige Programm - von renommierten Eröffnungs- und Abschlussveranstaltungen, etablierten Konzertstätten (Villa Esche, Mendelssohnhaus Leipzig, Schloss Augustusburg, Schloss Proschwitz) über ein Seniorenkonzert in der Markuskirche, dem Meisterkurs für Barockvioline mit Midori Seiler bis hin zum Familientag in der Tischlerei Sebastian Schulz einschließlich dem Klangpfad zum selbst Ausprobieren – hat verschiedene Zielgruppen angelockt,“ freut sich Streuber. Das Netzwerk aus circa 800 Künstlern – unter ihnen bekannte Spitzenmusiker wie Mike Svoboda, der Chor der Frauenkirche Dresden und das Consilium musicum Wien, aber auch Nachwuchstalente wie die beiden italienischen Ensembles Mozart-Boys&Girls und „Gruppo Versus“ – haben Erfüllung durch Musik erlebbar gemacht. So wurden ganz im Sinne des Netzwerkgedanken des diesjährigen Mozartfestes internationale und regionale Künstler zusammengeführt und somit neue Freundschaften geknüpft.

Erstmals fand das sächsische Klassik-Festival unter einem Qualitätssiegel statt. Das seit 1992 jährlich stattfindende Festival wurde unter rund 60 Interessenten und schließlich sieben Antragstellern für eine Konzeptförderung der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen ausgewählt. So erhält der Veranstalter, die Sächsische Mozart-Gesellschaft e.V., neben zwei anderen drei Jahre lang eine kontinuierliche Förderung durch die Stiftung.