Donnerstag, 20. Mai, 19.30 Uhr, Oper Leipzig, Augustusplatz 12
Die Opernaufführungen in Leipzig, Dresden und Bad Lauchstädt laden ein zu Wiederbegegnung, Vertiefung und zum Vergleich.
Der Behauptung, Wolfgang Amadé Mozart habe seit etwa 1788 ein wenig von seiner kreativ-schöpferischen Kraft eingebüßt, kann man sein letztes Lebensjahr argumentativ entgegensetzen. 1791 komponierte er trotz der großen zeitlichen Belastung durch mehrere Aufträge und damit verbundenen Reisen, etwa nach Prag zur Krönung Kaiser Leopolds II. zum böhmischen König, große und rückblickend wichtige Werke, darunter ein Opus magnum: die zweiaktige Zauberflöte KV 620. Dieses Werk kündigte sich durch den Charakter der im Winter neben einer Vielzahl anderer kleiner Musikwerke entstandenen Lieder Der Frühling KV 597 und Das Kinderspiel 598 bereits musikalisch an. Kurz nach der Rückkehr aus Prag vervollständigte Mozart die Zauberflöte mit gebotenem Eifer und brachte sie, selbst als Dirigent agierend, am 30. September 1791 zu ihrer ersten Aufführung. Die Reaktion war bei der Premiere noch verhalten, doch steigerte sich zu einer erfolgsgarantierenden positiven Annahme durch das Publikum: Allein im Oktober fanden 24 Vorstellungen statt – ein singuläres Ereignis in Mozarts Leben. Heute hat sie den Status als Mozarts weltweit meistgespielte Oper inne.
Im Dreiklang der sächsischen Opernmetropolen schlägt das Opernhaus Leipzig stets einen besonderen Ton an. Im Sächsischen Mozartfest präsentiert es Mozarts „Die Zauberflöte“. Erleben Sie die Inszenierung mit dem herausragenden Ensemble des Leipziger Opernhauses und dem Gewandhausorchester Leipzig im Rahmen des Sächsischen Mozartfestes 2010!
Kartenservice:
Karten sind nur über die Oper Leipzig (Tel.: 0341/ 12 61 261, Fax: 0341/ 12 61 300,
Schriftliche Bestellungen: Oper Leipzig, Besucherservice, Postfach 10 03 46, 04003 Leipzig) erhältlich.
Veranstalter:
Eine Veranstaltung der Oper Leipzig
Eine Veranstaltung im Rahmen des Sächsischen Mozartfestes durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen